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KTM bringt die 1290 SUPER ADVENTURE im nächsten Jahr

Für das Modelljahr 2015 erweitert KTM seine ADVENTURE-Modellpalette um die neue KTM 1290 SUPER ADVENTURE.

Wie der Name bereits vermuten lässt, basiert die 1290 auf der aktuellen 1190 ADVENTURE und wird die breite KTM Street-Modellreihe im nächsten Jahr bereichern. Ab 2015 verspricht das High End-Modell eine neue Dimension des luxuriösen und sportlichen Tourenfahrens.

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Die SUPER ADVENTURE bietet größeren Hubraum und damit mehr Leistung und Drehmoment. Ein deutlich vergrößerter Tank lässt Stopps fast in Vergessenheit geraten. Perfekt, wenn die Reise länger dauert als geplant oder der Fahrer gar nicht mehr aus dem Sattel steigen will. Wie die 1190, ist auch die SUPER ADVENTURE mit der wegweisenden Motorcycle Stability Control (MSC) ausgestattet. Entwickelt in Kooperation mit BOSCH, gehört das MSC, genauso wie die Traktionskontrolle und das ABS-System, zur Spitze der Sicherheitsfeatures. Einstellbare Settings ermöglichen optimalen Fahrspaß unter allen Bedingungen. Zusätzlich wird die 1290 SUPER ADVENTURE mit weiteren einzigartigen elektronisch geregelten Neuheiten aufwarten. Mehr Informationen zur 1290 SUPER ADVENTURE werden bei der offiziellen Präsentation auf der INTERMOT in Köln am 30. September bekannt gegeben.

Link: www.ktm.com

Bolts und die KTM Factory-Tour

Paul Bolton kennt sich mit dem anspruchsvollem Gelände bei den Red Bull Romaniacs aus, aber in diesem Jahr hat der Brite eine ganz andere Art von Offroad-Abenteuer erlebt.

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Die Filmcrew von Throttle Entertainment und Red Bull nahmen den Endurofahrer mit nach Petrila. Hier war ein verlassenes Kohlebergwerk Boltons Spielplatz. Bolts schraubt sich mit der Enduro aus den Tiefen der Mine bis zum Dach der Fabrik.
Wer von uns hätte nicht auch Lust, hier mal so richtig Gas zu geben.
Dr. Dirt hat exklusive Fotos vom “making of” dieses Clips.

Bolts KTM Factory-Tour

Fotos: Claudius Vasilescu

Red Bull Romaniacs 2014: Highlights Tag 4

The standard Red Bull Channels Player.


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RED BULL ROMANIACS 2014: Jonny Walker ist der neue König der Karpaten”!

Hermannstadt / Sibiu, Rumänien, 19. Juli 2014 – Die Red Bull Romaniacs hat einen neuen Champion! Mit einer herausragenden Performance über alle 5 Renntage krönt sich der 23-jährige KTM-Werksfahrer Jonny Walker zum neuen „Karpaten-König“ – und stösst den 4-fachen Sieger Graham Jarvis damit vom Thron.

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Wade Young landet bei seinem zweiten Antritt einen hervorragenden dritten Gesamtrang. Bei seiner ersten Red Bull Romaniacs im Jahr 2013 meinte Jonny Walker: „Für mich waren das die bisher härtesten Tage auf einem Motorrad“ – und war enttäuscht, das Podium verpasst zu haben. 2014 kehrte Jonny mit seinem sensationellen Sieg beim Erzbergrodeo im Gepäck zurück nach Rumänien – und das optimal vorbereitet. „Ich habe sehr hart für dieses Rennen trainiert und mein Fokus ist ein völlig anderer als im letzten Jahr“, so Walker zu Beginn der Rallye. Jonny dürfte damit die noch fehlende Zutat für das Rezept gefunden haben, dass ihn schlußendlich zum neuen Extreme Enduro Superstar machte. Walker wurde Dritter beim Prolog, gewann 2 der 4 Offroad-Renntage und fuhr heute völlig ungefährdet als Gesamt-Erster durchs Ziel. Am heutigen fünften und letzten Renntag ging Jonny als Erster auf die Strecke, gefolgt in 5-Minuten Intervallen von Graham Jarvis und Wade Young. Paul Bolton folgte dann mit einer Minute Abstand. Entschlossen, seine Gesamtführung zu verteidigen, ging Walker wieder aufs Ganze und konnte seinen Vorsprung auf Graham Jarvis Schritt für Schritt ausbauen. Walker lag bei der Sektion „Sigi Zig Zag“ 3 Minuten vor Jarvis, beim Servicepunkt 5 Minuten und kurz vor der berüchtigten „Black Mamba“-Sektion bereits 7 Minuten. Während Graham Jarvis als entthronter „König der Karpaten“ schwer mit dem Versuch beschäftigt war, Jonny Walker einzuholen, wurde der Jäger selbst zum Gejagten. Paul Bolton, der 11 Minuten nach Jarvis gestartet war, tauchte am Heck von Graham’s Husqvarna auf. Nach einer kurzen Hatz konnte sich der entfesselnd fahrende Bolton absetzen. Graham Jarvis im Ziel: „Natürlich habe ich alles gegeben, um die Red Bull Romaniacs ein fünftes Mal zu gewinnen. Jonny war aber einfach unschlagbar und ist der verdiente Sieger. Ihm liegen die schnellen Passagen besser als mir und ich musste meine Komfortzone für die High-Speed-Jagden regelmässig verlassen.” Paul Bolton war die Überraschung des Tages. Nachdem der 34-jährige Brite bereits am Morgen Wade Young überholte, lieferte er an manchen Sektionen absolute Bestzeiten: die „Black Mamba“ passierte Bolton sogar schneller als Walker und Jarvis! „Ich hatte heute extrem viel Spaß auf der Strecke und genoß jeden Kilometer – obwohl ich mir ein paar Mal „Gib niemals auf!“ in den Helm schreien musste“, sagte Paul im Ziel. Diese Einstellung dürfte Bolton heute gerettet haben, als der Brite von einer Geländekante überrascht wurde. Fahrer und Bike hatten kurzzeitig nur noch an einem Punkt Kontakt – und das war die Gashand! Mit einem beherzten Gasstoß konnte er die Situation retten und nach einem gehörigen Schreck weiterfahren. Zur Hälfte des Renntages konnte Bolton bereits einen komfortablen Vorsprung auf Graham Jarvis aufbauen und galt schon früh als Kandidat für den heutigen Tagessieg. Im Zielbereich wurde es jedoch noch arg knapp, als Bolton wertvolle Minuten am finalen Mega-Steilhang verlor. Letztendlich reichte der Vorsprung aber und Bolton gewann den vierten Renntag vor Walker und Jarvis. Insgesamt wurde er vierter vor Andreas Lettenbichler auf dem fünften Platz. Wie Jonny Walker kam auch Wade Young in Topform zu seiner zweiten Red Bull Romaniacs. Der junge Südafrikaner lieferte bereits am zweiten Offroad-Renntag Bestzeiten in manchen Sektionen und positionierte sich in Schlagdistanz zu Walker und Jarvis. Der jüngste Sieger der Roof-of-Africa Rallye schien unbegrenzte Energien zu besitzen und erstaunte seine Konkurrenten immer wieder, als er seine KTM in nahezu unfahrbaren Sektionen einfach herumhiefte. „Das Rennen war wirklich beeindruckend. Ich habe mich am ersten Tag mit den Bedingungen vertraut gemacht und konnte am zweiten Tag dann ordentlich angreifen und viel Zeit gut machen. Am dritten Offroad-Tag konnte ich, trotzdem mir fast das Benzin ausgegangen wäre, weiter gute Zeiten abliefern und heute dauerte es etwas, bis ich meinen Rhythmus fand. Ich hatte ein paar gröbere Stürze, aber konnte trotzdem bis ins Ziel pushen und nicht allzuviel Boden verlieren.“, meinte Young glücklich über seinen Podiumsplatz im Ziel. Wade wurde in der Tageswertung am zweiten und dritten Renntag jeweils Dritter und lag auch insgesamt auf Platz 3. Sieger in der Silver-Teamwertung wurden Zdenek Cyprian, eine tschechische Enduro-Legende, und sein 16-jähriger Sohn David. David Cyprian ist damit nicht nur der jüngste Red Bull Romaniacs Podium-Finisher aller Zeiten, er ist auch der jüngste Sieger der weltweit einzigartigen Hard Enduro Rallye. „Ich dachte ehrlich gesagt, dass die Silver-Klasse schwieriger wäre. Nächstes Jahr werde ich mein Glück in der Gold-Klasse versuchen“, meinte der motivierte Youngster im Ziel. Der letzte Tag der Red Bull Romaniacs 2014 startete nach heftigen Gewittern in der letzten Nacht mit dichtem Nebel, der vielen Fahrern auf der weitläufigen Strecke über die Bergkuppen Navigationsprobleme bereitete. Die Topfahrer hatten stellenweise mit der schlechten Sicht zu kämpfen, passierten die einzelnen Streckenabschnitte aber trotzdem problemlos innerhalb der vorgegebenen Zeitlimits. Die Fahrer der Gold- und Silver-Klasse bekamen ihr gewohntes morgendliches Workout in der Sektion „Sigi Zig Zag“ – beinahe jeder Teilnehmer musste vom Bike, um mit Schieben und Heben nach oben zu gelangen. Die zweite Tageshälfte diente dann im Wesentlichen als „Vorspiel“ für den berühmt-berüchtigten Gusterita-Steilhang im Ziel in Sibiu und servierte den Teilnehmern unter anderen eine Steilwandfahrt über einen Fluss. Die Bronze-Klasse durfte sich noch über einige kernige Auf- und Abfahrten freuen, die Silver-Fahrer bekamen den „Slimy River“ serviert und die Gold-Klasse musste sich durch die schwierigen Sektionen „Long Walk Junior“, „Congo“ und „Black Mamba“ kämpfen, bevor es durch Sibiu zum finalen Showdown am Steilhang ging. Heinz Kinigadner, Motorsport-Legende, „Wings for Life“-Gründer und erfahrener Rennveranstalter, kommentierte das Rennen wie folgt: „Zur Zeit gibt es weltweit nur zwei professionell veranstaltete Extreme Enduro Events: das Erzbergrodeo und die Red Bull Romaniacs. Ich konnte diesen Event heuer zum ersten Mal selbst miterleben und ich bin wirklich überrascht vom Konzept der Rallye, von der Anzahl der involvierten Mitarbeiter und von der Professionalität. Die Red Bull Romaniacs ist ein wirklich einzigartiges Extrem Enduro-Fest, es gibt weltweit nichts Vergleichbares. Was mich am meisten begeistert, ist wie Martin Freinademetz und sein Team die Teilnehmer jeder Klasse an ihre Grenzen bringt. Das ist genau das richtige Konzept: am Ende des Tages ist es ein Rennen und keine 5-tägige Abenteuerreise!“ Die täglichen top 3 und gesamt-top 5: Prolog: Bolton, Jarvis, Walker Offroad Day One: Walker, Jarvis, Bolton Offroad Day Two: Jarvis, Walker, Young Offroad Day Three: Walker, Jarvis, Young Offroad Day Four: Bolton, Walker, Jarvis Overall: Walker, Jarvis, Young, Bolton, Lettenbichler Die detaillierten Ergebnisse auf: http://www.redbullromaniacs.com/results/results-2014/

Red Bull Romaniacs Offroad Tag 2: Die Red Bull Romaniacs offenbart ihre volle Härte!

Wade Young kämpft sich nach vorne, Jonny Walker geht ins Wasser, Graham Jarvis holt sich den Tagessieg

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Hermannstadt / Sibiu, Rumänien, 17. Juli 2014: Am zweiten von vier Offroad-Renntagen serviert Veranstalter Martin Freinademetz den 350 Startern aus 35 Nationen wie angekündigt ein extra deftiges Menü. Der erst 18-jährige südafrikanische Shooting-Star Wade Young (RSA, Husqvarna) legte heute eine enorme Talentprobe in die rumänische Wildnis und konnte sogar Topfahrer wie Jonny Walker (UK, KTM) und Graham Jarvis (UK, Husqvarna) zeitweise in Schach halten.

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Der zweite Offroad-Renntag begann malerisch – mit einem Start in den Bergen, oberhalb der Wolkendecke! Auf der anstehenden Strecke ins Etappenziel in Voineasa erwartete die Teilnehmer heute eine hohe Dichte an extrem schwierigen Geländeabschnitten mit vielen steilen Auf- und Abfahrten. Nur die Starter der Silver-Klasse konnten nach ihrem gestrigen, enorm selektiven Tag auf etwas Milde hoffen. In Erwartung einer ordentlichen Schinderei legten sich die Topfahrer allesamt auf dieselbe Strategie fest: unbeschadet durch den Tag kommen und möglichst nicht das Motorrad zerstören! Viele der heute im Programm stehenden Abschnitte galten 2010 noch als völlig “unfahrbar” – ein deutliches Indiz für die enorme Niveausteigerung der Extrem-Enduro Szene in den letzten Jahren.

Wie erwartet kam es für die Fahrer der Gold-Klasse schon kurz nach dem Start knüppeldick: Red Bull Romaniacs Streckenchef Klaus Sorensen kredenzte eine unfassbar schwere Herausforderung nach der anderen. Die Highlights an Tag 2: der Streckenabschnitt “10A” noch vor dem Servicepunkt, und die “Never Ending Story” in der zweiten Tageshälfte. Graham Jarvis auf die Frage, wie ihm die Sektion “10A” denn gefallen hätte: “Macht ihr Witze? Ich kenne niemanden, dem diese Sektion gefallen würde!” Jonny Walker beschrieb dieselbe Stelle so: “Sehr hart! Die Abfahrt ist extrem steil und sehr schwierig zu fahren. Ich habe nur versucht, das Bike zu schonen – was mir nur teilweise gelang.”

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Viele der Spitzenfahrer durften bereits vor dem Erreichen des Servicepunktes gegen 9:00 Uhr Ortszeit einige relativ harte Stürze verzeichnen, und auch nach der (Zwangs-)Erholungspause ging das Martyrium weiter. Vorsichtiges Taktieren war bei den Topfahrern allerdings nicht drinnen – zu groß ist die Konkurrenz in der Gold-Klasse, daher blieb der Speed auch während der kompletten 133km Offroad-Distanz sehr hoch und mehrere Fahrer wechselten sich an der Spitze ab. Jonny Walker führte das Feld durch den Morgen, gefolgt von Graham Jarvis, Wade Young, Paul Bolton und Andreas Lettenbichler. Nach Checkpoint 4 übernahm dann Young die Führung von Walker, der dazu später sagte: “Ich nahm bei einer der Flußdurchquerungen ein unfreiwilliges Bad und verlor ganze 5 Minuten. Ich musste meine KTM auf den Kopf stellen und die Zündkerze wechseln… damit war’s vorbei mit der Führung.” Die zweite Tageshälfte stand dann im Zeichen von Graham Jarvis, der sein Können und seine enorme Erfahrung erfolgreich in die Waagschale legte.

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Generell könnte der zweite Renntag auch als “Badetag” bei der Red Bull Romaniacs 2014 durchgehen. Neben Walker erfrischte sich auch Österreichs Topfahrer Lars Enöckl in den Fluten und musste sein Bike ebenfalls trockenlegen. Enöckl verdiente sich später im Servicepunkt den Titel “Sportsman of the Day” – als er und sein Mechaniker dem ebenfalls gestürzten Paul Bolton beim Reparieren seines Bikes halfen und Enöckl Bolton auch noch sein Reserve-GPS für den Rest des Tages zur Verfügung stellte.

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Wade Young hat bei seinem erst zweiten Antritt bei der Red Bull Romaniacs eindeutig seinen Rhythmus gefunden und aus den Erfahrungen des letzten Jahres gelernt. Der extrem talentierte Teenager aus Südafrika konnte bereits im Alter von 16 Jahren (!) die legendäre Roof of Africa Hardenduro-Rallye in Lesotho gewinnen und schien heute am besten mit der selektiven Strecke zurecht zu kommen. Young ging heute als 6ter ins Rennen und übernahm vor dem Servicepunkt sogar die Führung. In einigen Hardcore-Passagen fuhr Wade sogar schneller als Top-Favorit Graham Jarvis, der bekanntlich als Meister aller Schwierigkeiten gilt. Deutschlands erfolgreichster Extrem-Enduro-Sportler Andreas Lettenbichler zollte Young ebenfalls Respekt – während sich “Letti” an manchen Stellen gehörig auspowerte, trug der Südafrikaner sein Moped einfach durch die schlimmsten Passagen! Am Ende des Tages belegte Young den hervorragenden dritten Tagesrang.

Graham Jarvis schien heute einen “geheimen siebten Gang” bei seiner Zweitakt-Husqvarna gefunden hat. Der 4-fache Red Bull Romaniacs Champion konnte heute vor allem in den High-Speed Sektionen Zeit gut machen – ansonsten eher nicht das Lieblingsterrain des trialerfahrenen Briten. Nach dem Servicepunkt drehte Jarvis so richtig am Gas und ging in Sektionen wie “The Beast”, dem High-Speed Abschnitt “A8″ und der gefürchteten “Never Ending Story” voll zur Sache. Mit dieser gewaltigen Performance sicherte sich Jarvis den Tagessieg und konnte in der Zwischenwertung weiter auf den Führenden Jonny Walker aufholen. “Geschwindigkeitstechnisch habe ich heute meine Komfortzone verlassen. Jonny fährt ein eindrucksvolles Rennen, um ihn einzuholen muss ich volles Risiko gehen.”, meinte Jarvis im Ziel.

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Cory Graffunder, US-Endurocross-Star und Ersatzfahrer für den verletzten Alfredo Gomez, blieb auch heute beeindruckend bei seiner ersten Red Bull Romaniacs. Sowohl der Rallye-Modus mit GPS-Navigation als auch das Terrain der rumänischen Karpaten sind für den sympathischen Kanadier Neuland – und trotzdem kam Graffunder an 10. Stelle entspannt und ohne nennenswerte Blessuren ins Ziel. Der Husqvarna-Pilot fuhr heute stellenweise im Team mit Lars Enöckl, um sich bei den  härtesten Abschnitten gegenseitig zu unterstützen. “Ich bin froh, die vielen extremen Sektionen in einem Stück überstanden zu haben. Ich mußte aber einige Male im Wald Pause machen, der Tag war sehr anstrengend.”, sagte Cory im Finish.

Nachdem die Silver-Klasse gestern einen besonders kernigen Einstieg in die Red Bull Romaniacs 2014 erleben durfte, ging es für die 165 Starter heute über 120 etwas gemässigtere Kilometer ins Etappenziel nach Voineasa. Die ersten Teilnehmer trafen daher bereits 20 Minuten vor der geschätzten Tageszeit im Ziel ein und einige Fahrer beschrieben die Tagesstrecke sogar als “zu leicht”. Streckenchef Klaus Sorensen sorgte aber umgehend für Ernüchterung – als er den Silver-Startern einen kurzen Ausblick auf die Herausforderungen des morgigen dritten Offroad-Renntages gab…

“Working Class Hero” Paul Bolton kam heute mit einer knappen Stunde Verspätung auf die Spitze als 5ter ins Ziel. Trotz beeindruckender Fitness, enormer Entschlossenheit und ordentlichem Speed musste sich der Brite erneut mit einigen Stürzen und Problemen quälen. Bereits vor dem Servicepunkt hatte Bolton zwei massive Stürze zu verzeichnen: beim ersten Crash gingen der Lüfter und der E-Starter an Paul’s KTM zu Bruch, beim Zweiten verabschiedete sich das GPS-Gerät, als das Bike in eine Schlucht fiel. “Aus irgendeinem Grund dürfte ich es mir selber gerne schwer machen.”, meinte Bolton nach dem Rennen.

Chris Birch, der Red Bull Romaniacs Sieger von 2010, hatte einen ähnlichen Abstieg zu verzeichnen. Als er sich von der Hartware trennte, versuchte der Neuseeländer noch sein Motorrad nach rechts zu dirigieren – aber: “Meine KTM hatte ihren eigenen Kopf und schoß unkontrolliert nach links, in einen Abgrund aus dem ich beinahe nicht mehr herausgekommen wäre.”

Die detaillierten Ergebnisse auf: http://www.redbullromaniacs.com/results/results-2014/