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Erzbergrodeo 2014: Red Bull Hare Scramble LIVE bei ServusTV

RED BULL HARE SCRAMBLE 2014 LIVE bei ServusTV und auf redbull.com:
Das Erzbergrodeo-Highlight als spektakuläres Live-Event im TV und Internet!

Das Erzbergrodeo hat sich in seiner 20-jährigen Geschichte als DAS Offroad-Motorradsport-Event der internationalen Szene etabliert. Mehr als 1.500 Teilnehmer und mehrere tausend Begleitpersonen aus knapp 40 Nationen, sowie an die 40.000 Motorsport-Fans machen sich einmal im Jahr auf den Weg nach Eisenerz in das grüne Herz Österreichs, um sich mit und an dem beeindruckenden “Berg aus Eisen”, dem Erzberg zu messen.
Das Red Bull Hare Scramble ist das sportliche Highlight und Finale des Erzbergrodeos. Das 4-stündige Dirtbike-Race gilt als das weltweit größte und härteste World Xtreme Enduro Eintages-Rennen. Selbst die Weltelite des Motorrad-Offroadsports beißt sich an der gnadenlosen Streckenführung die Zähne aus, und gerade das dürfte der Hauptgrund für das alljährlich international stark besetzte Starterfeld sein.

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Das einzigartige Rennen wird in Kooperation mit dem Red Bull Media House auch 2014 wieder LIVE bei ServusTV und auf redbull.com in alle Welt übertragen.

Mit der erstmaligen Live-Übertragung des Red Bull Hare Scramble 2012 wurden ganz neue Wege beschritten, denn der Berg aus Eisen ist nicht nur für die Teilnehmer sondern auch für die TV-Produktion eine sehr große Herausforderung. Allgemein war es die erste Live-Übertragung eines World Xtreme Enduro Rennens überhaupt – da dies lange Zeit als nicht realisierbar galt. Auf Grund des Erfolgs war die Fortsetzung der Live-Übertragung für das Jahr 2013 dann eine schnell beschlossene Sache.

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Unter enorm schwierigen Wetterbedingungen konnte das spektakuläre Red Bull Hare Scramble 2013 als Live-Event im TV und Internet erneut mehr Seher begeistern.

2014 wird das weltweit einzigartige Rennen mit einem optimierten Set-Up und unter einem ebenso einzigartigen Einsatz von Mensch und Material erneut live bei ServusTV und auf redbull.com übertragen. Der Aufwand hinter der 6-stündigen Live-Übertragung am Sonntag, den 1. Juni 2014 kann sich sehen lassen: 18 Live-Kameras, 20 Kamerapositionen, 12 Kilometer (!) Glasfaserkabel, eine Überspannung von 1.000 Metern, Phantom-Highspeedaufnahmen, Live-Bilder aus dem Helikopter. Dazu senden auf den Topfahrern montierte GoPro-Helmkameras beeindruckende Bilder direkt aus dem Kampfgetümmel.

Die Charakteristik des Red Bull Hare Scrambles und der dadurch resultierende Sendungsaufbau machen diese Live-Übertragung so einzigartig. Denn nicht nur die Top-Rider, die aus der ersten Reihe starten, sondern auch die Amateure, die aus der zehnten und letzten Startreihe auf die Strecke gehen sind wichtiger Bestandteil der Sendung. Während die internationalen Stars an der Spitze um den Sieg kämpfen, wird in regelmäßigen Abständen ins Hauptfeld geschaltet, wo es für die Fahrer hauptsächlich darum geht, den Berg und sich selbst zu bezwingen. Bei keiner anderen Motorsport-Veranstaltung weltweit gehen Amateure und hoch dotierte Werksprofis Schulter an Schulter ins Rennen.

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Als Kommentator der deutschsprachigen Live-Übertragung bei ServusTV und auf servustv.com fungiert Christian Brugger, der mit Rallyepilot und Erzbergrodeo-Kenner Kris Rosenberger einen profunden Motorsport-Experten zur Seite hat. Für ServusTV wird Moderatorin Constanze Weiss vor Ort Interviews aus dem Start- und Zielbereich sowie interessante Facts und Infos für die Sendung liefern. Die internationale Live-Übertragung auf redbull.com kommentiert erneut Motorradsport-Reporterlegende Jack Burnicle, der mit dem 6-fachen Red Bull Hare Scramble Finisher Darryl Curtis durch das Rennen führt.

Die LIVE-Übertragung des Red Bull Hare Scramble 2014 bei ServusTV startet am Sonntag, den 1. Juni um 11:00 Uhr und endet um 16:15 Uhr.

Den Live-Stream des Red Bull Hare Scramble 2014 gibt’s im Web unter www.redbull.com/erzbergrodeo

Das ERZBERGRODEO XX bei ServusTV:
Freitag, 30. Mai 2014       ab 18:25 Uhr                     Red Bull Hare Scramble – das Warm Up
Samstag, 31. Mai 2014       09:15 bis 13:00 Uhr              Red Bull TV Fenster – LIVE vom Erzbergrodeo 2014
Sonntag, 1. Juni 2014       ab 11:00 Uhr                     Red Bull Hare Scramble – das Rennen LIVE
Montag, 2. Juni 2014       ab 22:45 Uhr                     Red Bull Hare Scramble – die Highlights

Indoor EnduroX: Paul Bolton kommt nach Villingen-Schwenningen

Am kommenden Wochenende (22./23.03.2014) treffen sich die EnduroX-Freunde am Rande des Schwarzwalds zum dritten Indoor EnduroX.
Nach erfolgreichen zwei Jahren ist das indoor enduroX aus den Kinderschuhen gewachsen. In diesem Jahr noch größer und bedeutender, da es die Auftaktveranstaltung zum enduroXcup 2014 ist.
Der enduroXcup ist die international ausgeschriebene Endurocross Meisterschaft. In Deutschland verteilt wird es in diesem Jahr 6 Stopps mit insgesamt 10 Wertungstagen geben.

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Neben zahlreichen Amateuren aus der Enduro und MX Szene, werden in diesem Jahr in Villingen-Schwenningen auch einige Spitzenfahrer an den Start gehen.

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So hat u.a. Paul Bolton hat die Teilnahme am indoor enduroX bestätigt. Der Brite konnte sich mit zahlreichen Podiumsplätzen, unter anderem beim legendären Erzbergrodeo und den Red Bull Romaniacs, in der Weltspitze etablieren. Aber auch beim Endurocross ist er Zuhause. In der laufenden Saison konnte Bolton bereits das TimberX in England gewinnen und einen achten Platz beim FIM Superenduro World Championship in Frankreich belegen.

 

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Der Titelverteidiger Joscha Wiefel, Trialspezialist Jan Peters und FMX Legende Busty Wolter zählen gemeinsam mit den Nachwuchstalenten Jens Hurlebaus und Robert Scharl zum Kreis der Favoriten.
Spannende Rennen sind also garantiert.
Für Zuschauer öffnet das MX Raceland in Villingen-Schwenningen an beiden Tagen um 9 Uhr, die Hauptrennen starten ab 13:15 Uhr.
Das Programm endet mit der Siegerehrung um 19 Uhr. Der Eintrittspreis für Zuschauer beträgt 3,- Euro.

Weitere Informationen: http://enduroxcup.wordpress.com/indoor-endurox/

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Hell’s Gate 2014: Vierter Sieg für Jarvis

Mit seinem vierten Sieg ist Graham Jarvis der erfolgreichste Fahrer aller Zeiten beim Hell’s Gate.
Der dreimalige Gewinner Jarvis benötigte nach einem verhaltenen Start nur eine halbe Runde, um sich an die Spitze des Fahrerfeldes zu setzen. Mit wohldosiertem Tempo konnte er nach zwei von fünf Runden bereit einen Vorsprung von 5 Minuten herausarbeiten.

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Alle Fahrer, die einen Rückstand von 30 Minuten auf den Führenden hatten, wurden aus dem Rennen genommen und für viele Starter wurde es zu einem Ein-Runden-Rennen. So waren bei der Hälfte der vorletzten Runde nur noch vier Fahrer im Rennen. Jarvis fuhr die fünfte Runde vorsichtig zuende und erreichte wohlverdient den Hell’s Peak als Sieger.

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Graham Jarvis nach seinem Erfolg: “Es ist toll, einen vierten Sieg hier am Hell’s Gate zu erzielen. Ich war in den letzten Jahren schon so oft hier, dass ich weiß, was zu erwarten ist. Das diesjährige Rennen war auf jeden Fall eines der Härtesten. Ich hatte erwartet, das es in diesem Jahr ohne Eis und Schnee leichter wäre als 2013, aber die Steine ​​waren wirklich rutschig. Die zusätzliche , fünfte, Runde machte es schwer. Wir fuhren fast zwei Runden in der Dunkelheit, aber abgesehen von ein paar Stürzen hatte ich keine Probleme. Es ist toll, mit einem guten Vorsprung zu gewinnen und einen ersten Hell’s Gate Sieg für Husqvarna zu holen.”

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Ergebnisse: Hell’s Gate Hard Enduro 2014

1. Graham Jarvis (Husqvarna); 2. Jonny Walker (KTM)

Fotos: Husqvarna; Jonty Edmunds

Hells Gate: Es wird heiss in der Hölle

Am kommenden Samstag, den 15. Februar wartet ein heisser Tag in der kalten Hölle auf die Extrem-Enduro-Fahrer.
Beim Hells Gate im italienischen Il Ciocco müssen die Teilnehmer nicht nur gegeneinander kämpfen, sondern auch mit einer Strecke, die ihnen und ihren Bikes das Letzte abverlangt.
Graham Jarvis ist der Mann den es zu schlagen gilt: Bereits drei Mal konnte er das Rennen im winterlichen toskanischen Apennin für sich entscheiden.

Graham Jarvis beim Hell's Gate 2013

Graham Jarvis beim Hell’s Gate 2013

Foto: Irina Gorodniakova

Rallye Dakar 2014 Etappe 7: Dritter Etappensieg für Barreda Bort; Coma behält Führung der Gesamtwertung

MOTORSPORT -  DAKAR 2014 PART 2

Mit der 7. Etappe startete die Dakar 2014 in ihre zweite Halbzeit wieder mit einer Marathonetappe. Die Strecke führte über die Anden und die Grenze nach Bolivien. Dabei wurde die Luft in über 3600 Metern Höhe wieder dünn. Die Fahrer mussten sich voll auf die Strecke konzentrieren und hatten kaum Zeit für die phantastische Kulisse, durch die sie fuhren. Heute standen keine besonderen technischen Schwierigkeiten an, aber die Piloten hatten anspruchsvolle navigatorische Aufgaben auf der Vielzahl der möglichen Wege. Allerdings wurde morgens verspätet auf die Strecke gegangen, und auch die zweigeteilte Sonderprüfung musste verkürzt werden. Die Wolken hingen teilweise so tief, dass die Helikopter nicht fliegen konnten und so zunächst keine Sicherheit gewährleistet war. Eigentlich sollten 401 Kilometer Prüfung gefahren werden, durch einen acht Kilometer langen neutralen Abschnitt in zwei Teile geteilt. Der erste Teil der Special Stage schrumpfte nun jedoch auf 130 statt 232 Kilometer.

MOTORSPORT -  DAKAR 2014 PART 2

 

Joan Barreda Bort startete als Vierter in die Wertungsprüfung und verschwand vom Tracking. Erst im Ziel tauchte der Honda-Pilot als Führender in den Zeitenlisten auf. Marc Coma nahm er auf der siebten Etappe etwas mehr als vier Minuten ab. Mit wenig mehr als fünfeinhalb Minuten Rückstand kam Vorjahressieger Cyril Despres ins Ziel in Salar de Uyuni.
Auf seinen Landsmann und Gesamtführenden, Coma, konnte Barreda Bort durch seinen Etappensieg nur wenige Minuten gutmachen und liegt weiter auf Rang zwei. Cyril Despres ist mit seiner guten Leistung wieder in die Top 10 der Gesamtwertung zurückgefahren.
Eine beeindruckende Rallye fährt Laia Sanz auf ihrer 450er Honda. Die siebte Etappe beendete die 28jährige Spanierin auf Platz 12, in der Gesamtwertung liegt Sanz auf Platz 19.

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Am Abend mussten die Fahrer ihren Service selbst erledigen und morgen in den zweiten Teil der Marathonetappe nach Calama starten. Dann warten wieder knapp 700 Kilometer, davon 462 als Sonderprüfung.
Ergebnisse: 7. Etappe (Top 10)

1. Joan Barreda Bort (Honda), 3:28:41 Stunden
2. Marc Coma (KTM), + 00:04:03
3. Cyril Despres (Yamaha), + 00:05:35
4. Juan Pedrero Garcia (Sherco), + 00:06:57
5. Kuba Przygonski (KTM), + 00:08:56
6. Jeremias Israel Esquerre (Speedbrain), + 00:10:04
7. Helder Rodrigues (Honda), + 00:10:57
8. Mario Patrao (Suzuki), + 00:11:27
9. Olivier Pain (Yamaha), + 00:11:37
10. Jordi Viladoms (KTM), + 00:11:57
Gesamtwertung: Motorräder 7/13 (Top 10)

1. Marc Coma (KTM), 26:40:44
2. Joan Barreda Bort (Honda), + 00:38:14
3. Jordi Viladoms (KTM), + 1:16:03
4. Alain Duclos (Sherco), + 1:16:35
5. Jeremias Israel Esquerre (Speedbrain), + 1:39:29
6. Olivier Pain (Yamaha), + 1:50:42
7. Kuba Przygonski (KTM), + 1:54:52
8. Helder Rodrigues (Honda), + 2:08:18
9. David Casteu (KTM), + 2:23:50
10. Cyril Despres (Yamaha), + 2:26:13

FOTOS: GIGI SOLDANO / DPPI, ASO