Dakar 2019: two weeks of sand

[Gesamt:4    Durchschnitt: 5/5]

Nur noch zwei Tage bis zum Start der Rallye Dakar.
In diesem Jahr ist Peru für zwei Wochen das Gastgeber-Land. Vom 7. bis 17. Januar werden zehn Etappen im Anden-Staat ausgetragen. Die langen Verbindungsetappen fallen erstmals fast komplett weg.
Die aktuelle Ausgabe führt die Fahrer auf fast 3.000 gezeiteten Kilometern zu rund 70 Prozent durch Dünen und tiefen Sand.


Dieser extremen Herausforderung stellen sich etliche Werksteams in den Klassen Motorrad, Quad, Buggy, PKW und LKW sowie unzählige Amateure, die viel Geld und grosse Hoffnungen in die Teilnahme bei der bedeutendsten Langstreckenrallye stecken.
Der Gewinner der Autowertung von 2018 – Carlos Sainz – erwartet eine intensive und komplizierte Dakar: „Für eine Etappe mit 300 Kilometern auf Sand werden wir bis zu fünf Stunden brauchen. Der Stress wird in diesem Jahr größer sein, es wird auch mehr Zwischenfälle geben.“


Zum ersten Mal als Teilnehmerin dabei ist die Deutsche Annett Fischer. Die selbstständige Physiotherapeutin aus der Nähe von Berlin, die viele Endurofahrer unter anderem aus dem Fahrerlager der Red Bull Romaniacs kennen, war seit 2012 als Betreuerin bereits einige Male mit dem X-Raid-Team bei der Dakar.
Nach einigen Erfolgen bei der Tuareg und der El-Chott Rally tritt die 33-jährige in diesem Jahr als Fahrerin in der Side-by-Side-Kategorie (SxS) an.

Eine Menge Dakar-Erfahrung holt sich Annett mit Ihrer Beifahrerin in Ihren CAN-AM MAVERICK X3. Die Navigation übernimmt die mehrfache Dakar-Finisherin Andrea Peterhansel (Mayer). Die Partnerin von Rallye-Legende Stephane Peterhansel hat als erfolgreichste Dakar-Teilnehmerin etliche Erfolge auf dem Motorrad, im Auto und im LKW vorzuweisen. Andrea hat seit Mitte der 1990er Jahre zehnmal an der Rallye teilgenommen. Sie gewann nicht nur vier Mal die Damenwertung bei den Motorrädern, sondern holte sich 2004 einen beeindruckenden fünften Platz in der Gesamtwertung bei den Autos.

Sandbox-Challenge in Peru

Neben dem sportlichen Ziel haben die beiden Frauen sich auch noch ein Charity-Ziel gesetzt. So gehen die Deutschen als Team faceALS – Racing4Charity an den Start, um Spenden für die faceALS Stiftung zu sammeln.
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine der schwersten neurodegenerativen Erkrankungen des Menschen.


Mit eurer Spende helfen könnt ihr hier:

Fotos: MCH, Annett Fischer, Kin Marcin/Red Bull Content Pool

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