Dakar 2013: Fünfter Dakar-Sieg für Despres

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Mit der Siegerehrungs-Party im Rahmen einer spektakulären Abschlussveranstaltung ging die Dakar 2013 offiziell zu Ende.

Cyril Despres and Ruben Faria - Winners
Mit dabei waren alle Teams, die die 35. Ausgabe der Mutter aller Rallyes erfolgreich beendet hatten. Die diesjährige Ausgabe startete am 5. Januar in der peruanischen Hauptstadt Lima und endete 8000 km und 14 Tage später in Santiago de Chile.

Red Bull KTM Werksfahrer Cyril Despres aus Frankreich feiert bei der Zielankunft am Samstag seinen fünften Gesamtsieg bei der Dakar, allerdings fiel die Entscheidung darüber erst auf den letzten Kilometern. Es war gleichzeitig der zwölfte Triumph von KTM bei der berüchtigten Rally in Folge.

Cyril Despres - Lifestyle

Die ersten Fünf des Gesamtklassements pilotierten zudem allesamt KTM 450 Rally Bikes aus Mattighofen!
Cyril Despres langjähriger Wasserträger und Teamkollege Ruben Faria aus Portugal komplettierte das beeindruckende Ergebnis des Red Bull KTM Werksteams mit dem Sieg auf der letzten Etappe und dem zweiten Gesamtrang, mit lediglich 10:43 Minuten Rückstand auf die Siegerzeit. Der Chilene Chaleco Lopez (KTM) fuhr als Dritter auf das Podium, Ivan Jakes (SK) wurde mit seiner KTM Vierter und Werksfahrer Joan Pedrero aus Spanien komplettierte das orange Quintett an der Spitze.

Francisco "Chaleco" Lopez - Lifestyle
Despres meisterte die täglichen harten Prüfungen bei der diesjährigen Dakar wieder einmal am besten und fand nach seinem fünften Triumph die passenden Worte:
„Ich habe um den Gesamtsieg gekämpft, mit all den Überraschungen, die eine Dakar zu bieten hat“, sagte Despres im Ziel. „Kleine Navigationsfehler, vielleicht weniger als die anderen, auf das Motorrad aufpassen und ein hervorragendes Team, am Ende habe ich genug Gründe um glücklich zu sein. An dem Tag, an dem die Dakar mal leicht zu gewinnen sein wird, wird es uninteressant. Aber dieser Tag liegt noch in so weiter Ferne! Es ist einfach zu lang, zu hart, zu heiß, zu kalt. Du musst jeden Tag so früh aufstehen. Du musst in Peru und Chile den Weg im Gewirr der Dünen finden. Du musst gegen Steine und Kakteen auf dem Kurs rund um Córdoba ankämpfen. Es ist viel zu schwierig um einfach zu gewinnen. Und es ist besser, wenn du ein schwieriges Rennen gewinnst. Ich bin immer fokussiert auf das, was ich zu tun habe, und wir haben es unter anderem mit dem zermürbenden Element Wüste zu tun. Dann sind da aber auch noch unendlich viele Steine, und die Anden… wir haben das alles durchgemacht. “

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Das Husqvarna Rallye Team by Speedbrain konnte bei der letzten Etappe mit dem insgesamt 12. Podium bei dieser Dakar erneut überzeugen. Der Spanier Joan Barreda fuhr bei der Abschlussetappe auf den zweiten Rang und war auch über die gesamte Renndistanz der Leistungsträger des Teams. Joan bewies mit insgesamt vier Tagessiegen sehr eindrucksvoll die Wettbewerbsfähigkeit der Husqvarna TE449RR by Speedbrain.

Trotz dieser beeindruckenden Bilanz ist die Freunde im Team verhalten, denn das Endergebnis gibt bei weitem nicht das Potenzial der Mannschaft bzw. der Piloten wieder. Ausgerechnet bei der Dakar konnten die Teamfahrer durch ein paar technische Defekte nicht entscheidend im Gesamtklassement punkten. Dies ist umso ärgerlicher, da das Team bei den Rennen in der vergangenen Saison absolut perfekt und ohne technische Ausfälle unterwegs war. Joan Barreda dürfte dies ein Topranking gekostet haben, denn er dominierte die Veranstaltung bereits auf den ersten Etappen. Auch Alessandro Botturi wäre sicherlich weiter vorn angekommen, lag er doch bis vor drei Tagen noch auf dem fünften Gesamtrang.
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Helder Rodrigues and Ruben Faria - Lifestyle

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Fotos: Maragni M. KTM Images // JEAN MICHEL LE MEUR / DPPI // RedBull Contentpool

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