Red Bull Romaniacs: Matthias Walkner tritt auf Rallye-Bike gegen Pol Tarres an

Red Bull Romaniacs: Der Countdown zu In Madness We Trust, Ausgabe 19

Matthias Walkner steigt in die Welt des Extreme Enduro ein und wird die Red Bull Romaniacs 2022 auf einem Rallye-Raid-Motorrad bestreiten.
Er nimmt die Bronze-Klasse mit Pol Tarres auf seiner Tenere 700 in Angriff

Der Countdown läuft, es sind weniger als 3 Wochen bis zum fünften und längsten Event der Hard Enduro World Championships in Sibiu, Rumänien. Die Vorfreude und Spannung steigt, während sich die Teilnehmer und Fans auf die Region vorbereiten, die zum Herzen der Hard Enduro Welt geworden ist: die Karpaten.

Die neueste Entwicklung in der Bronze-Klasse ist eine Neuigkeit im Hauptquartier der Red Bull Romaniacs. Pol Tarres wird wieder mit seinem Yamaha Tenere 700 Zweizylinder-Abenteuermotorrad an den Start gehen, diesmal nicht nur während der vier anspruchsvollen Offroad-Tage, sondern er wird auch versuchen, die künstlichen Hindernisse des diesjährigen Prologs zu überwinden. Die aufregende Neuigkeit ist, dass er nicht alleine auf seinem großen Motorrad unterwegs sein wird, denn der Österreicher Matthias Walkner, Sieger der Rallye Dakar (2018) und zweimaliger Zweiter der FIM Cross-Country Weltmeisterschaft, wird sein KTM 450 Rally Factory Motorrad auf die bronzene Strecke bringen. Die beiden Konkurrenten bringen mehr als genug Erfahrung, Können und Reputation mit, der eine hat bereits ein Jahr Romaniacs auf einem Adventure-Motorrad hinter sich, der andere hat ein etwas leichteres Motorrad zum Manövrieren und viele Rallye-Kilometer hinter sich. Alle Augen werden auf den bevorstehenden Kampf zwischen Matthias Walkner und Pol Tarres gerichtet sein, wenn sie in der Disziplin Hard Enduro auf den knorrigen und technischen Romaniacs-Strecken gegeneinander antreten.

Red Bull Romaniacs ist nicht nur für das härteste technische Terrain bekannt, sondern auch für die Ausdauer und das Durchhaltevermögen, die es erfordert. Die Kombination dieser Faktoren führt dazu, dass die Teilnehmer sowohl körperlich als auch geistig tief in die Tasche greifen müssen, um die vier langen, aufeinanderfolgenden Offroad-Tage erfolgreich zu absolvieren. Manchen reicht das nicht aus, und die Herausforderung wird immer weiter gesteigert…

Die Teilnehmer sind gespannt darauf, welche neuen“ Überraschungen Martin in den Mix wirft! In diesem Jahr wurde eine Übernachtung zwischen Offroad-Tag 2 und Tag 3 im Skigebiet Rânca eingefügt, die Zugang zu neuem Gelände in der Region Valcea mit Höhen von über 2000 Metern bietet, was an sich schon eine neue Herausforderung darstellt. Im Gegensatz zum Biwak „One night stand“ im Jahr 2021 können auch die Teams, Presse, Medien und die Familienangehörigen im Skigebiet von Rânca mit den Teilnehmern übernachten.

Die Teilnehmer der Gold-Klasse werden ein völlig neues Terrain erkunden, in dem kein Teilnehmer einen Vorteil durch seine Geländekenntnisse hat, sondern sich gleichberechtigt in unerforschtem Neuland messen kann.
Die Gold-Klasse wird durch ein Feld aus namhaften Werksfahrern und Privatfahrern repräsentiert. Manuel Lettenbichler (DEU, KTM) hat das Potenzial, in diesem Jahr seinen vierten Sieg einzufahren, es sei denn, Graham Jarvis (GBR, Husqvarna) macht da weiter, wo er 2021 aufgehört hat, als Mani und Jarvis einen deutlichen Vorsprung hatten, bis sich Jarvis am zweiten Offroad-Tag eine Knieverletzung zuzog. Dann gibt es noch die erfahrenen Alfredo Gomez (ESP), Wade Young (ZAF, Sherco), Mario Roman (ESP, Sherco), Taddy Blazusiak (POL, GAS GAS), die alle ebenfalls starke Anwärter sind. Der Fokus könnte sich jedoch verschieben, denn einige Neulinge in der World Enduro Szene sind entschlossen, sich einen Namen zu machen. Der Kanadier Trystan Hart (KTM) ist ein solcher Fahrer, der bereits bewiesen hat, dass er eine echte Gefahr darstellt. Nachdem er 2021 bei seiner ersten Teilnahme an der Red Bull Romaniacs den 7. Platz belegte, will er es in diesem Jahr ganz nach oben schaffen. Teodor Kabakchiev (BGR, Husqvarna), Michael Walkner (AUS, GAS GAS), David Cyprian (CZE, KTM) und Matthew Green (ZAF, KTM) werden alles daran setzen, die Lücke zu den Spitzenfahrern zu schließen. Billy Bolt (GBR, Husqvarna) wird das Podium nicht mehr bedrohen, nachdem er wegen einer Handverletzung, die operiert werden muss, zurückgezogen wurde.

Der Red Bull Romaniacs-Veteran Chris Birch (NZL, KTM) scheint die Karpaten nicht mehr loszuwerden. Nachdem er von 2007 bis 2011 fünf Mal auf dem Podium stand und 2010 sogar den Sieg holte, kehrt die Legende nun zurück. Birch wird sein KTM 500 EXC-Motorrad in der Silver Class einsetzen.

Mani Lettenbichler: „Ich bin gespannt auf In Madness We Trust. Ich bin aufgeregt, über Nacht in ein neues Gebiet zu gehen, und ich hoffe, dass sich die Streckenmanager ein paar coole neue Strecken und neue Rennorte ausgedacht haben. Ich fühle mich ziemlich gut auf dem Motorrad, es werden 4 lange Tage sein. Es wird super schön sein, all die Hobby- und Amateurfahrer dort draußen zu sehen, die ein paar gute Trails shredden und alle zusammen Spaß haben.

Trystan Hart: „Ich habe letztes Jahr eine Menge gelernt. Dieses Jahr werde ich mich darauf konzentrieren, mit den Jungs an der Spitze mitzufahren. Ich will versuchen, mit ihnen zu fahren und von ihnen zu lernen, denn sie kennen dieses Gebiet so gut und sind so gute Fahrer in diesen Bergen. Mani und Jarvis sind meiner Meinung nach die beiden Konkurrenten, auf die man dieses Jahr achten sollte. Mein Ziel ist es, Spaß zu haben und zu sehen, was ich tun kann“.

Fotos: Marcin Kin/KTM, Hila Tibi, Attila Szabo, Andrei Mosloc

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