Ukupacha Extreme 2013: Zu hart für die Besten

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Das Extrem-Enduro Ukupache in Equador endete am vergangenen Wochenende mit einer Kuriosität: Graham Jarvis und Alfredo Gomez beendeten das Rennen als Sieger.

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Vorangegangen war ein Rennen, welches selbst in der Extrem-Enduro-Landschaft seines gleichen sucht. Selbst die besten Fahrer der Welt mussten sich gegenseitig helfen, um das Rennen zu beenden.
Nachdem die beiden Husaberg Teamkollegen den größten Teil der Strecke zusammen gefahren waren, mußten sie ihre Motorräder an manchen Stellen gemeinsam mit Seilen über steile Böschungen und Flussufer ziehen.

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Alfredo Gomez, als erster Fahrer am Zielhügel, wartete vor der Durchfahrt, um die Ziellinie gemeinsam mit seinem Kameraden Jarvis zu überqueren.

„Wir haben sechs Stunden gebraucht, um die Strecke von 85 Meilen zu bewältigen.“ so Gomez im Ziel.
„Am Ende der Strecke kamen wir in ein Flußbett, das im GPS als sehr steil gekennzeichnet war. Keiner von uns konnte dieses Stück fahrend bewältigen. Nach eineinhalb Stunden harter Arbeit und mit Grahams Hilfe habe ich es geschafft. Von dort bin ich zur Ziellinie gefahren und habe dort noch eine halbe Stunde auf Graham gewartet. Nachdem er von fünf Zuschauern mit Seilen hochgezogen worden war, konnten wir die Ziellinie gemeinsam überqueren.“

Chris Birch erreichte das Ziel als Zweiter, Jesus Zavala und Wilson Malo kamen auf Platz drei.

„Mein GPS war defekt, das hat mich eine Menge Zeit gekostet“, so Birch. „Ausserdem hat ein genervter Bauer ein Tor absgeschlossen, so das ich erst auf gebrochenem spanisch draum betteln mußte, es wieder zu öffnen.“

Jonny Walker kam aufgrund technischer Defekte nicht ins Ziel. Er hatte einen Schaden am Kühlsystem, der ihn an der Weiterfahrt hinderte.

Fotos: Alfredo Gomez